Unser tägliches Brot
seit 50 Jahren ist Brot mein Grundnahrungsmittel. Man hat sich daran gewöhnt, zum Frühstück 2 Scheiben Brot zu essen, am Wochenende Brötchen.
Man hört hier und da, daß nicht alle Brot vertragen. Da gibt es die Glutenunverträglichkeit, manche kriegen Blähungen bei Vollkornbrot, viele sprechen von Weizenallergie. Ist da was dran?
Vielleicht kann man es ausprobieren. Aber wie?
Ein Monat ohne Getreide
schaffe ich das? Sicher. Man muß sich nur überlegen, was man anstatt Brot essen kann. Bei der Optimalen Diät werden Eier empfohlen. Wird man nicht satt davon, kann man Wurst dazu tun oder Käse. Meist hält es einige Stunden satt. Man kann auch ein kleines Frühstück zu sich nehmen, z.B. Aminas. Man kann auch eine leichte Suppe, z.B. Hüherbrühe oder Gemüsebrühe mit Reis nehmen.
Am besten macht man sich eine Liste, wo überall Getreide drin ist (Nudeln, Kuchen, Bier usw.)
Wichtig - ein Tagebuch führen:
- Welche Symptome haben wir? z.B. Schleim, Blähungen, usw.
- Was essen wir?
- Wie geht es uns?
Meist sieht man erst nach einem Monat, daß etwas in der letzten Zeit anders war als sonst, vielleicht tut etwas weniger weh oder der Sodbrennen ist weg oder die Hose paßt wieder besser ...
Wie hängt Brot mit Asthma zusammen?
Da gibt es Berichte, daß Getreide für Probleme im Darm sorgen kann. Werden die Körner nicht richtig verdaut, belastet es den Darm und sorgt für Blähungen und andere Symptome, die mit Verdauung zusammenhängen.
Wir wissen, daß der großte Teil unseres Immunsystems sich im Darm befindet. Daher behandeln Heilprakiter solche Krankheitsbilder wie Allergien, Asthma, Neurodermitis unter anderem durch eine Darmtherapie. Da gibt es recht viele Medikamente, die für eine gesunde Darmflora sorgen. Doch es stellt sich die Frage: bringt das wirklich was? Wäre die Ursache eine gestörte Darmflora, z.B. durch Antibiotika, dann würden die Medikamente helfen, die Darmflora wieder zu regenerieren, aber wenn es an Nahrungsmitteln liegt, die wir Tag für Tag verzehren, dann wird die Darmtherapie nur kurzfristig helfen. Oft hört man, daß jemand schon ein halbes Jahr den Darm kurriert, aber es wird einfach nicht besser. Dann müßte man sich fragen, was den Darm belastet.
Zusammenhang Darm und Lunge
Die TCM kennt den Zusammenhang zwischen Darm und Lunge. Beide Organe gehören dem Element Metall und sind für Ausscheidung zuständig. Wird die Funktion eines Organs beeinträchtigt, so muß ein anderer helfen. Hat man Probleme mit dem Darm, so muß die Lunge oder Haut helfen. Der Körper versucht dann unseren Abfall über die Atemwege oder über die Haut loszuwerden und wird mit der Zeit auch in Mitleidenschaft gezogen.
Ich denke, es lohnt sich zu testen, ob wir Getreide vertagen.
Über Kommentare würde ich mich freuen.
Regina